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Aktuelles rund ums Saunieren

WELTWEIT – Schwitzen

Wer glaubt, das Prinzip der Sauna sei alleine auf die Erfindung der Finnen zurückzuführen, der irrt sich. Denn in allen Winkeln der Welt haben sich unterschiedlichste Schwitzkulturen entwickelt. Obwohl sie sich hinsichtlich Temperatur, Luftfeuchtigkeit und zeremonieller Ausführung teilweise stark unterscheiden, streben sie doch alle ein gemeinsames Ziel an:

Die absolute Entspannung.

Die Sauna ist ein fester Bestandteil des Lebens in Finnland.

Und auch über die Landesgrenzen hinaus genießt die Finnische Sauna einen überragenden Ruf. Da wundert es nicht, dass der „Raum aus Holz“ als größtes Exportprodukt für die Skandinavier weitaus mehr ist als nur eine Methode der Entspannung. Die Sauna ist „the way you live“ – eine Lebenseinstellung.

 

Das Onsen in Japan

Den Anfang macht die Schwitzkultur im asiatischen Raum. Hier formiert sich eine für westliche Maßstäbe ungewöhnliche Art der Entspannung: das Onsen in Japan. Neben Felsen- beziehungsweise Steinschwitzbädern geben die Japaner heute dem Onsen, einem Heißwasserbad, den Vorzug. Die geologischen Eigenschaften der Insel volkanischen Ursprungs schaffen hierfür ideale Voraussetzungen. Fast 2.500 Kubikmeter mineralisches Wasser sprudeln pro Minute aus über 25.000 Quellen, die sich über das ganze Land erstrecken. Sie bieten den Badenden neben der wohligen Wirkung des Wassers oft atemberaubende Ausblicke in die Landschaft Japans. Einige Quellen sind so heiß, dass sie als „Jigoku“, zu Deutsch „Hölle“, bezeichnet werden. Ist die Wassertemperatur unter 40 Grad, so steigt kaum jemand in die Becken, die sich im Freien befinden. Als ungeübter Europäer sollte man nicht allzu lange in den heißen Becken verweilen und auch lieber vorher die Wassertemperatur testen. Meist stehen drei unterschiedlich temperierte Becken zur Verfügung.

 

Das Arabische Hamam

Hunterte Kilometer westlich der Türkei, aber auch in anderen arabischen Ländern, findet man eine weitere Form der Entspannung: das Haman. Es hat sich aus der griechisch-römischen Badekultur mit ihren Thermen entwickelt. In beeindruckender Architektur wie aus Tausendundeiner Nacht erlebt der Badende ein intensives Entspannungszeremoniell: Eingehüllt in ein kariertes Baumwolltuch, das Pestemal, betritt der Badegast zunächst einen warmen Raum mit hoher, meist verzierter Deckenkuppel, der nach dem eigentlichen Hamam-Bad als Ruheraum genutzt wird. Doch als Erstes geht es ins Dampfbad, dessen Zentrum der Nabelstein, ein großes Steinpodest bildet. An den Wänden des Raumes befinden sich Waschbecken und bereitgestellte Kupferschalen für das Übergießen mit warmem Wasser. Nach der rituellen Waschung mach man es sich auf dem Nabelstein, auf dem mehrere Personen Platz finden, bequem und schwitzt bei ca. 50 Grad und 65 Prozent luftfeuchtigkeit. Von alle landestypischen Schwitzbändern ist das Hamam die Schönheitskur schlechthin. Nach dem porenöffnenden Dampfbad beginnt der Bademeister, genannt Tellak, seine eigentliche Arbeit, deine Prozedur aus Massagen und Peeling – dabei gilt die Devise hart, aber herzlich.

 

Sauna auf Russisch: Banja

Den nächsten Verwandten der Sauna findet man nur ein paar hundert Kilometer nördlich. In Russland, erfreut sich die Banja großer kultureller Beliebtheit. Es scheint, als fordere die sibirische Kälte noch mehr schweißtreibenden Einsatz als die skandinavische: Zwar ähneln sich die Raumtemperaturen in Banja und Sauna – oft begnügt sich das russische Pendant sogar mit weniger Hitze – doch die steten Aufgüsse mit großen Wassermengen machen die Banjahütte zum Dampfkessel. Anders als die Sauna, die neben dem traditionellen Urtyp vor allem Varianten mit großen Zugeständnissen an den modernen Komfort bietet, ist die Banja der Inbegriff des rustikalen Schwitzgenusses.

Die Finnische Sauna

Die traditionelle Finnische Sauna, die wir doch so gut zu kennen glauben, wird im Heimatland etwas anders als hierzulande genutzt. Beispielsweise schwitzen Frauen und Männer in Finnland meist getrennt. Auch die Temperaturen sind mit ca. 85 Grad deutlich gemilderter. Und auch der in Mitteleuropa so beliebte Duftzusatz für den Aufguss, der von Fichtennadel bis Grapefruit variiert, findet in Finnland keinen Absatz. Generell unterscheidet sich die Finnische Sauna von der eingedeutschten Version in ihrem lockeren Verlauf der Badegänge: Denn während in deutschen Saunen schon am Eingang Schilder auf das Regelwerk des Transpirieren auf die Minute genau hinweisen, schwitzt man in Finnland frei nach seinem Gusto. Hier war die Sauna enst Wasch- und Wirtschaftsraum, Kernstück des Familienlebens und wurde als sterilster Raum des finnischen Haushalts auch als Behandlungszimmer für Kranke und als „Kreissaal“ genutzt.

Südamerikanische Schwitzhütten

Jenseits des großen Teichs, in Nord-, Mittel- und Südamerika, haben sich Badevarianten entwickelt, die einerseits große Ähnlichkeit, andererseits aber auch große Unterschiede zur klassischen Finnischen Sauna aufweisen. Die Rede ist von Schwitzhütten, die zwar auch mittels übergroßer heißer Steine erwärmt werden, jedoch stehet hier ein religiöser, spiritueller oder gesundheitlicher Aspekt hinter dem Schwitzen. Die beiden Varianten unterscheiden sich vor allem in ihrem Aufbau: Das aztekische Temezcal (von Temas = Bad und Calli = Haus) ist früher aus luftgetrockneten Lehm- und später aus gebrannten Ziegeln errichtet worden. Die bereits erwähnten Steine werden in einer angebauten Feuerkammer erhitzt. Das Inipi der nordamerikanischen Lakota-Indianer wiederum besteht lediglich aus einer Konstruktion von Weiden- oder Haselruten, die mit Stoffen abdeckt wird. Die Feuerstelle befindet sich hier außerhalb der Hütte und wird von einer speziell damit beauftragten Person bewacht. Diese Person trägt zudem die heißen Steine in die Hütte und reicht zwischen den Schwitzgängen frisches Wasser. Sowohl Temezcal als auch das Inipi sind kuppelförmig aufgebaut und symbolisieren in ihrer Form den Bauch einer schwangeren Frau beziehungsweise Mutter Erde.

Auch wenn rund um den Globus verschiedenste Schwitzrituale entstanden sind, so tief in den Alltag verwurzelt wie die Sauna in Finnland ist sie wohl nirgendwo sonst. Doch egal, ob die jeweiligen Traditionen vom Klima geprägt sind, wie etwa Sauna und Banja, von der Geologie wie das Onsen, von der Religion und Spritualität wie Temezcal und Inipi oder vom Bedürfnis nach Reinigung wie vor allem das Hamam – eines ist allen gemeinsam: die Reinigung und Stärkung von Körper wie auch Geist und absolute Tiefenentspannung.

Die Sauna ist „the way you live“ – eine Lebenseinstellung.

Nackt? Nein danke!

Wie Sie die Saunaangst besiegen

Viele Menschen haben Angst in der Sauna. Das Gefühl, nackt und damit hilflos in einer engen – und heißen – Kabine zu sitzen löst in ihnen Unbehagen aus. Wir geben Ihnen Tipps, wie man damit umgeht und Spaß am Saunen findet.

Wenn sich die Schweißperlen in der Armbeuge sammeln, das Herz kräftig pocht, das Atmen immer schwerer fällt, wandert der Blick sehnsuchtsvoll von der Saunauhr in Richtung Tür. Ja, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, vorsichtig aufzustehen – bloß nicht zu schnell – die breiten Holzbänke behutsam hinunterzusteigen, nebenbei möglichst lässig das Handtuch um Hüfte oder Körper zu wickeln – man weiß ja nie, wer gerade schaut – und die Saunatür nach außen zu drücken … Aaah! Kühle, frische Luft empfängt uns und jetzt schnell unter die eiskalte Schwalldusche.

Was die einen lieben, empfinden andere als Gräuel. „Du, ich fühl mich leicht verschnupft“, oder „Das nächste Mal wirklich gerne, aber leider hab ich heute überhaupt keine Zeit“, lauten die Ausreden von Freunden und Verwandten, die sich mal wieder vor einem Saunabesuch drücken… Doch warum? Ist es die Scham, sich nackt zu zeigen? Haben er oder sie Komplexe wegen des Winterspecks? Verunzieren Orangenhaut die Oberschenkel, Schwangerschaftsstreifen, Blinddarm- oder Kaiserschnittnarben den Bauch? – Vielleicht sind manch unangenehme Gefühle in einer öffentlichen Sauna durchaus normal. Selten kommen sich wildfremde Menschen so nahe – außer vielleicht im Berufsverkehr in der U-Bahn – und dann noch nackt.

Oder liegt es an früheren Saunabesuchen, bei denen Mitsaunierer aufdringlich starrten oder gar mit schwungvollem Handstrich ihren Schweiß so von sich wischten, dass er die Umsitzenden traf? Falls einer oder mehrere dieser Faktoren zutreffen sollten, so sind das eindeutig Argumente, die für den geschützten Rahmen einer Privatsauna sprechen.

Die ist Ihnen zu klein? Sie bekommen in engen, abgeschlossenen Räumen Beklemmungsgefühle? Sie neigen zu Klaustrophobie, zu deutsch Platzangst? „Eine Angst kommt selten allein“, weiß der Psychologe und Psychotherapeut Rudolf Krefting aus Hagen, der viele Patienten hat, die abgeschlossene Räume wie Aufzüge, Skiliftgondeln und Flugzeuge teilweise schon seit Jahren oder Jahrzehnten meiden. „Natürlich gibt es Menschen, die eine persönliche oder gar erbliche Veranlagung haben, Ängste zu entwickeln“, sagt Krefting. Doch oft hängt die Entwicklung von Ängsten gar nicht von der jeweiligen Situation ab – also etwa dem Saunabesuch –, sondern davon, in welcher Verfassung sich ein Mensch gerade befindet, ob er sehr erschöpft oder erheblichem Stress ausgesetzt ist, sei es durch berufliche Veränderungen oder Probleme in der Partnerschaft. „Solche Faktoren führen dazu, dass Menschen eine höhere Angstbereitschaft an den Tag legen und plötzlich klaustrophobisch werden“, erklärt der Psychologe Krefting.

„Wenn jemand sagt, ich bin früher immer gerne regelmäßig in die Sauna gegangen, und nach irgendeinem Erlebnis, das gar nichts mit der Sauna zu tun haben muss, die Sauna meidet“, erläutert Rudolf Krefting, „wäre die professionelle Hilfe eines Psychotherapeuten, der Verhaltenstherapie praktiziert, hilfreich.“

Doch keine Sorge, nicht jeder Saunamuffel ist ein Fall für die Couch. Oft sind es Kleinigkeiten, die das Sicherheitsgefühl und Wohlbefinden in der Schwitzkammer enorm steigern können und damit die Entspannung – um die es ja eigentlich geht: Falls Ihnen in der Finnischen Sauna das Schwitzen bei trockener Hitze Probleme bereitet, probieren Sie doch mal ein Dampfbad. Da liegen die Temperaturen mit durchschnittlich 45 bis 50 Grad Celsius wesentlich niedriger und dank der hohen Luftfeuchtigkeit von etwa hundert Prozent fällt zudem das Atmen leichter. Wer zu Unruhe oder Panik neigt, kann beispielsweise auch seinen Puls fühlen und sich so selbst beruhigen. Denn der Pulsschlag ist in der Sauna nicht wesentlich erhöht.

Wenn Sie, Ihr Partner oder einer der Familienmitglieder zu den Menschen gehörten, die sich in geschlossenen Räumen schnell eingesperrt fühlen, wählen Sie am besten eine Sauna mit einer Ganzglastür. Das bietet den Vorteil, dass die Saunabesucher hinausschauen können und sich nicht so schnell eingeengt fühlen. Manche Menschen gehen äußerst ungern in den Keller – vielleicht, weil sie als Kind einmal dort eingesperrt waren. Installieren Sie Ihre Heimsauna dann besser im Erdgeschoss oder kaufen Sie eine Gartensauna, sodass man bei Bedarf schnell ins Freie gelangt. Viele Privatsaunen besitzen zudem Fenster, die den Blick nach draußen gewähren.

Manche Menschen steigern sich in Angstphantasien, die dazu führen, dass sie sich schlecht fühlen. Wer also schon vor dem Saunabesuch denkt: Da wird es mir sicherlich nicht gut gehen, oder sich beim Saunieren alle möglichen gruseligen Krimiszenen vorstellt, in denen Menschen in der Sauna eingesperrt werden, verstärkt seine Nervosität.

Viele Privatsaunen schalten sich automatisch nach zwei bis vier Stunden Betriebsdauer ab. Für ängstliche Menschen kann es sinnvoll sein, sich bei den Herstellern genau über alle Sicherheitsvorkehrungen zu erkundigen. „Das ist eine gute Methode, Ängste abzubauen, indem Phantasien durch Wissen ersetzt werden“, sagt Rudolf Krefting. Die Lösung des Saunamuffel-Problems liegt also auf der Hand: Statt in einer überfüllten öffentlichen Sauna, eingequetscht zwischen verschwitzten fremden Körpern zu leiden, genießen Sie doch lieber die gemütliche Atmosphäre der individuell nach Ihren Wünschen gestalteten Privatsauna – etwa mit Fenstern zum Garten, wohl riechendem Aufguss und in der Gesellschaft von Freunden. Denn wer sich in der Sauna sicher und unbeschwert fühlt, entspannt leichter und wer entspannt ist, hat mehr vom Leben.


So besiegen Sie Sauna-Angst:

Musik hören: Hören Sie in der Sauna Medi­tations- oder Entspannungs­musik. Das be­ruhigt und entspannt.

Am Ausgang sitzen: Setzen Sie sich in der Sauna in die Nähe der Tür oder so, dass Sie hinau­sschauen
können.

Wissen sammeln: Informieren Sie sich über die Abläufe in der Sau­na. Wer sich an die Saunaregeln hält und nicht überlastet, fühlt sich körperlich besser und hat mehr Spaß in der Sauna.

Düfte verwenden: Verwenden Sie für den Aufguss wohl riechende ätherische Öle, die beruhigen und entspannen wie etwa Neroli, Basilikum, Muskatellersalbei, Lavendel, Berga­motte oder Litsea.

Das richtige Timing: Wählen Sie für einen Sauna­besuch einen Tag, an dem Sie sich wohl fühlen und nicht gestresst sind. Bei guter Laune treten Be­klem­mungs­gefühle seltener auf.

Freunde mitnehmen: Gehen Sie nicht allein, sondern in Begleitung eines Freundes in die Sauna. Dann fühlen Sie sich deutlich sicherer und haben jemanden, mit dem Sie sprechen können.

Reden hilft: Sprechen Sie mit Ihrem Partner oder Freunden über Ihre Ängste, Bedenken und Gefühle zum The­ma Sauna – denn geteilte Sorgen sind bekanntlich halbe Sorgen.

Kontrolle vereinbaren: Falls Sie allein Sau­nieren, verabreden Sie mit einem Freund/Partner eine Art Sicher­heits­system: „Bitte schau alle 15 Mi­nu­ten nach, ob es mir noch gut geht.“ So haben Sie eine Ver­sicherung und fühlen sich besser.

 

Bi-O-Sauna

Eine Bi-O-Sauna oder auch Kombi-Sauna gleicht optisch einer finnischen Sauna, macht aber gleichzeitig sanfte Dampfanwendungen möglich.

„Die Kombi-Sauna empfiehlt sich vor allem Saunagängern die gemäßigte Wärme und eine leichte Luftfeuchtigkeit mögen“, weiß Martin Trinkerl von Sauna und mehr… GmbH. Von einer finnischen Sauna unterscheidet sich eine Bio-Sauna durch spezielle Öfen und Steuerung. Am Bio-Ofen ist ein manuell oder automatisch befüllbarer Wassertank angebracht, in welchem ein Heizstab das Wasser erhitzt. Über die Oberfläche des Ofens wird der Dampf anschließend abgegeben. Die genaue Luftfeuchtigkeit wird mittels einem speziellen Sensor, der die Luftfeuchtigkeit misst und anpasst, geregelt. Generell gilt dabei ein feststehendes Verhältnis von Dampf und Temperatur. Je höher die Luftfeuchtigkeit, desto geringer ist die mögliche Lufttemperatur. „Als Richtwert kann man etwa 35 Prozent Luftfeuchtigkeit bei einer Temperatur von 60°C nehmen,“ so Martin Trinkerl. Zudem sind am Ofen Verdampferschalen angebracht, in die Kräuter oder Essenzen gelegt oder getropft werden können. Weitere Zusatzausstattungen sind wie in einer finnischen Sauna möglich. Von indirekten Beleuchtungen bis zum Soundsystem lässt sich alles integrieren. Bei der Pflege gilt es zu beachten, dass der Wassertank, je nach Härtegrad des Wassers regelmäßig zu entkalken ist. Ansonsten gelten dieselben Regeln wie bei der finnischen Sauna.

 

Finnische Sauna

Eine finnische Sauna ist eine Holzkabine, in der man ein Schwitzbad in trockener, etwa 80-90°C heißer Luft nimmt.

Sie bietet sich vor allem trainierten Saunagängern an, die hohe Temperaturen ohne Feuchtigkeit mögen. „Das Herz der Sauna bildet dabei ein Ofen mit ausreichend wärmespeichernden Saunasteinen“, weiß Martin Trinkerl. „Für die Aufgüsse, ganz nach finnischer Tradition, werden diese heißen Steine für spezielle Aufgüsse genutzt.“ Dabei wird mit einer Kelle Wasser mit Duftkonzentrat auf die heißen Steine gegeben, bis das Wasser verdampft und so die Schweißbildung durch die kurzzeitig erhöhte Luftfeuchtigkeit angeregt wird. Außerdem füllt sich die Luft mit duftendem Aroma. Neben Düften gibt es noch viele weitere mögliche Ausstattungen, die das Saunieren angenehm und zum Erlebnis machen. So bieten wir Soundsysteme, Sternenhimmel, indirekte Beleuchtungen, Infrarot-Wärmeanwendungen und viele mehr, an. Auch spezielle Öfen für leichte Dampfanwendungen sind möglich, siehe hierzu Bi-O-Sauna. Der Pflegeaufwand einer finnischen ist relativ gering. Nur die Glasflächen und der Fußboden sollten regemäßig gewischt werden. Das verbaute Holz bedarf in der Regel keiner großen Pflege. Beachtet werden sollte lediglich, dass kein Schweiß auf Holz tropft – daher sollten Saunanutzer immer ein großes Handtuch verwenden.

 

Ätherische Öle in der Sauna

Wohlriechende Zusätze schmeicheln der Nase, betören die Sinne und unterstützen die vollständige Entspannung. Mit himmlischen Düften entfliehen Sie dem Alltag, machen einen Kurztrip in die Karibik oder einen Waldspaziergang.

Sie schwitzen wohlig in der Sauna. Jetzt fehlt nur noch ein angenehmer Duft, um die Entspannung abzurunden. Für einen wohlriechenden Genuss fügen Sie einem Kübel mit Wasser einige Tropfen Aufgusskonzentrat oder Ätherisches Öl hinzu. “Ein paar Tropfen genügen, eine Überdosierung kann die Schleimhäute reizen und einen Hustenreiz auslösen” erklärt Saunameister Frank Buchert von der Therme Obernsees. Das Öl nie direkt auf die Steine gießen, es kann sonst zu einer Verpuffung kommen. Stichflammengefahr! Die sinnliche Mixtur über die heißen Steine gießen – und tief einatmen. Zu aufwendig? Ein Sauna-Duftspender, über den Ofen gehängt, verteilt gleichmäßig aromatischen Wohlgeruch. Für Dampfduschen gibt es Aromaverdampfer.

Das klassische ätherische Saunaöl besteht aus Birkenblättern. Doch Sie haben heute die Wahl zwischen vielen wunderbar aromatischen Essenzen. Saunaduftstoffe werden aus Heilkräutern, Blüten, Früchten oder Gewürzen  gewonnen. Sie beeinflussen die Stimmung positiv und besitzen sogar eine heilende Wirkung. Pflanzen lagern Duftstoffe in Form winziger Öltröpfchen ein. Diese Öle werden durch Destillation extrahiert und bieten dem Wellness-Fan ein angenehmes Entspannungserlebnis. Sie können die aromatischen Öle verschiedener Pflanzen gezielt einsetzen, um kleinere Beschwerden zu lindern. Ätherische Öle verdampfen vollständig, hinterlassen keine Rückstände. Wichtig: Niemals pures Öl für einen Aufguss verwenden. Geben Sie wenige Tropfen in eine Aufgusskelle, das reicht aus für ein betörendes Dufterlebnis. Das Öl verteilt sich dann gleichmäßig im Raum, trifft nicht zu geballt auf Haut und Schleimhäute. Beim Thema Qualität und Inhaltsstoffe scheiden sich die Geister. Die Unterschiede zwischen natürlichen, naturidentischen und synthetischen Duftstoffen bieten Diskussionsstoff. Es ist ratsam, auf synthetische Stoffe weitgehend zu verzichten. Denn es kann zu gesundheitlichen Nachteilen kommen, besonders wenn sie falsch verwendet werden. “Unsere Gäste bevorzugen die natürlichen Duftstoffe.” bestätigt auch der erfahrene Saunameister Buchert.

Die Ätherischen Öle werden in drei unterschiedliche Kategorien eingeteilt, die Kopf-, Herz- oder Basisnoten. Allerdings gibt es auch viele Kombinationsmöglichkeiten innerhalb der Kategorien. Kopfnoten wirken erfrischend  und anregend, sie verbessern die Konzentration und setzen neue Energien frei. Ein Beispiel dafür: Citrusöle. Herznoten wirken harmonisierend und ausgleichend. Beispiel: Blütenöle. Basisnoten wirkend kräftigend und stabilisierend. Beispiel: Harzöle.

 

Sauna-Düfte und ihre Wirkung:

Anis entspannend, erwärmend, weihnachtlich
Apfel belebend, erfrischend
Apfelblüte stabilisierend, ausgleichend
Bergkiefer stabilisierend, festigend
Bergamotte sinnlich, aufhellend
Bergkräuter belebend, erfrischend
Birke ausgleichend, stabilisierend, krampflösend
Blutorange fördert Konzentration, aktivierend, ausgleichend
Bratapfel wohltuend, entspannend
Englische Rose aufmunternd, antidepressiv
Eukalyptus erfrischend, belebend, anregend, motivierend, fördert Konzentration, reinigend,
desinfizierend, gegen Erkältungskrankheiten
Fenchel entspannend, schleimlösend, beruhigt Herz und Atmung
Fichtennadel bei Atemwegsentzündungen, beschwingend
Flieder beschwingend
Grapefruit anregend
Heu entspannend, beruhigend, wohltuend, regulierend
Himbeere entspannend
Ingwer anregend, bei Erkältungen gut für Durchblutung
Jasmin beschwingend, dämpft Nervosität
Johannisbeere belebend, hebt die Stimmung
Kamille lindert Schmerzen, reinigend, krampflösend, gut bei Entzündungen
Kirschblüte entspannend, wohltuend
Latschenkiefer desinfizierend, bei Erkältungen, belebend, erfrischend, stärkend, löst Schleim, reinigend
Lavendel krampflösend, beruhigend, entspannend, fördert Schlaf
Limone aufmunternd, erfrischend, belebend, beruhigend, erholsam
Lindenblüte harmonisierend, ausgleichend
Mandarine aufmunternd, erfrischend, belebend, gut bei mentaler Erschöpfung
Melisse antibakteriell, erfrischend, belebend, bei Krämpfen, senkt Blutdruck
Menthol erfrischend, aktivierend, belebend, hilft durchatmen
Minze kühlend, entspannend, löst Krämpfe, anregend, fördert Durchblutung, erfrischend,
löst Schleim, lindert Entzündungen
Nelke sinnlich, anregend
Orange harmonisierend, entspannend, bei Krämpfen
Pfefferminze gegen Erkältungen, bei Asthma
Rosenholz hebt die Stimmung, gut für Herz und Atmung
Rosmarin erfrischend, bei Erkältungen
Salbei fördert Durchblutung, hemmt Entzündungen
Sandelholz entspannt, hebt die Stimmung
Teebaum ausgleichend, besänftigend
Wacholder macht munter, beseitigt Stress und Unruhe
Zimt harmonisierend, bei Krämpfen, fördert Verdauung, stimulierend, erwärmend
Zitrone belebend, erfrischend, anregend

 

Abkühlung nach dem Saunieren 

Die Kaltphase nach dem Schwitzen in der Sauna umfasst das Frischluftbad zur Abkühlung der Atemwege und die Kaltwasseranwendungen zur Abkühlung der Hautgefäße. Als Faustregel gilt, das Abkühlen sollte in etwa so lange dauern wie der vorherige Aufenthalt in der Sauna. Das Abkühlen mit kaltem Wasser wird oft als unangenehm empfunden. Der Grund dafür ist die Anzahl der Thermorezeptoren. So besitzt die menschliche Haut viermal so viel Kälte als Wärmerezeptoren. Die Kühle wird somit stärker wahrgenommen als Wärme. Drücken Sie sich aber nicht vor den Kaltwasseranwendungen in dem Sie eine normale Dusche mit gemäßigten Temperaturen nutzen. Erst ein deutlicher Kontrast der Temperaturen erzielt gesundheitliche Effekte und sorgt für das Gefühl wie „neugeboren“ zu sein. Seien Sie also Eisbärenstark. Nach dem Verlassen der Saunakabine gehen wir wenn möglich ins Freie. Dort bleiben wir einige Minuten bis sich die Atemwege abgekühlt haben. Anschließend erfolgt entweder das Abspülen mit kaltem Wasser und/oder das duschen unter einer Schwalldusche. Danach folgt der Gang ins Tauchbecken. Zum Abschluss der Kaltphase können Sie ein Fußwärmebad nehmen.

 

Einfach schöne Haut mit einer Sauna

Erkenntnisse aus der Uniklinik Jena

Wissenschaftler der Hautklinik der Universität Jena haben in einer Studie nachgewiesen, dass regelmäßige Saunagänge nicht nur gesund für Herz und Kreislauf sind, sondern sie stärken auch die Haut und ihre Schutzfunktion.

Vor allem gingen die Mitarbeiter des hautphysiologischen Labors den Fragen nach, wie gesunde Haut unter dem Einfluss von Saunagängen funktioniert und ob es dabei einen „Trainingseffekt“ der Haut gibt.

Hierzu wurden erstmals an der Hautoberfläche der Testpersonen spezielle Messungen durchgeführt. Neben einer besseren Hautdurchblutung belegen diese Messungen auch einen Trainingseffekt der Hautbarriere. Nach regelmäßigem Saunieren ist so, wie die Ergebnisse der pH-Wert-Untersuchungen zeigen, der Säureschutzmantel der Haut gestärkt.

Die Schutzfunktion der Haut und somit auch die Gesundheit wird durch den Hitzereiz der Sauna gefördert.

Der Körper gewöhnt sich an die Heißluftkuren.

Nach dem Saunieren konnte, anhand einer Analyse des Salzgehaltes des Schweißes, ein verminderter Salzverlust festgestellt werden. Durch regelmäßiges Saunieren gewöhnt sich der Körper an die Schwitzkuren und verliert von mal zu mal weniger Mineralien. Dies ist auch bei anderweitigen Belastungen nützlich.

Dieses Ergebnis entspricht den bisher bekannten Resultaten aus anderen physiologischen Studien. Bei der Jenaer Studie, konnte ebenfalls eine austrocknende Wirkung des Saunabesuches auf die Haut ausgeschlossen werden.

 

Länger leben durch regelmäßige Saunagänge

Der Körper passt sich an

Laut einer Studie zur Sauna-Wirkung steigert regelmäßiges Saunabaden die Lebenserwartung. Die thermische Anpassungsfähigkeit des Körpers sorgt für eine langfristige Absenkung der Körperkerntemperatur, was den Alterungsprozess verlangsamt. Regelmäßiges Saunieren steigert das allgemeine Wohlbefinden, beugt Krankheiten vor und unterstützt das Immunsystem.

Steigerung der Lebenserwartung

Häufiges Saunabaden sorgt für einen Anstieg der Hauttemperatur und dadurch für eine verbesserte Durchblutung der Körperschale. Die erhöhte Schweißproduktion führt zudem zu einer verbesserten Möglichkeit zur Wärmeabgabe, was wiederum eine langfristige thermische Anpassung des Körpers zur Folge hat. Bereits nach zehn Saunagängen konnte bei den Probanden der Studie eine um 0,5 Grad Celsius niedrigere Körperkerntemperatur beobachtet werden. Laut Studie verlängert sich das Leben durch Saunieren um bis zu fünf Jahre.

Saunieren für die Gesundheit

Für regelmäßige Saunagänger gilt: Länger leben bedeutet auch gesünder leben. Saunieren sorgt für eine Veränderung der Durchblutung und stärkt die antioxydativen Schutzmechanismen, was grippalen Effekten vorbeugt. Zudem kann Schwitzen in der Sauna als unterstützende Therapie bei Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, Schmerzzuständen am Bewegungsapparat sowie Erkrankungen der Atemwege und der Haut angewandt werden.

 

Abnehmen und Wohlfühlen mit der Sauna

Kann man mit einem Saunagang Gewicht reduzieren?

Die gute Nachricht: yes you can.

Die schlechte Nachricht: change will come.

Der Gewichtsverlust ist nämlich nicht von Dauer. Trotzdem hilft eine Sauna beim abnehmen. Denn nach der Sauna ist man leichter. Pro Saunagang scheidet der Körper 500 bis 1.500 g Wasser aus. Ein schnell sichtbarer Erfolg auf der Waage. Immerhin.

Wer lästige Pfunde abnimmt, der weckt seine Lebensgeister neu. Der menschliche Organismus lebt dann richtig auf. Jetzt heißt es entschlacken und sich vom Ballast befreien – um sich wohl zu fühlen und um sich in gewünschter Fitness und Figur zu präsentieren. Was wäre dazu besser geeignet als die Sauna? Sie bietet Entschlackung sowie Anregung pur. Natürlich kann man nicht einfach den angesetzten Speck wegschmelzen, indem man sich in die heiße Saunakabine setzt. Aber man kann den Stoffwechsel kräftig ankurbeln, sodass er sich von Schlacken reinigt und befreit. Auch die in der kalten Jahreszeit unter dicken Hüllen versteckte und trockene Haut sowie das Unterhautgewebe wollen auf Vordermann gebracht werden. Hier ist die Durchblutung im Winter auf Sparflamme gestellt und es kann sich im Verborgenen so manches Überflüssige ansammeln.

Der innere Frühjahrsputz

Die klassische Sauna kann den inneren Frühjahrsputz bestens unterstützen. Allerdings empfinden viele Menschen ihren Reiz als zu kräftig. Wenn man das nicht gewohnt ist, liegt die Hemmschwelle vielleicht ein bisschen zu hoch, und man wagt sich erst gar nicht an die heißen Temperaturen und die sprichwörtliche kalte Dusche.

Das muss es aber auch nicht sein: Heute gibt es Saunamöglichkeiten mit Abwandlungen für jeden Geschmack, die dennoch einen nachhaltigen, sogar wissenschaftlich belegten Effekt auf die Gesundheit ausüben. So wie jeder eine ganz individuelle Konstitution, ein eigenes Wärmebedürfnis und einen bestimmten Trainingszustand hat, so individuell sollten auch die Saunabedingungen zu wählen sein. Das funktioniert beispielsweise mit einer Bi-O-Sauna.

Die Bi-O-Sauna

In einer Bi-O-Sauna ist die Temperatur zwischen 46 bis 80 Grad Celsius niedriger als in der klassischen finnischen Sauna. Man schwitzt dennoch gut, eventuell sogar frühzeitiger als in der normalen Sauna, denn hier ist ausgleichend die Luftfeuchtigkeit mit 40 bis 55 Prozent höher. In diesem Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsrahmen kann sich jeder seinen persönlichen Wohlfühlbereich wählen. Die Wahlmöglichkeit ist besonders angenehm, wenn man beispielsweise die Fastenzeit tatsächlich für ein Fasten nutzt und der Kreislauf nicht ganz so robust ist wie gewohnt. Aber es gibt weitere Vorteile der höheren Luftfeuchtigkeit: Im Winter wird die Haut deutlich trockener. Mit der höheren Luftfeuchtigkeit in der Bi-O-Sauna wird sie weniger strapaziert. Die Haut wird von innen wie auch von außen gereinigt und zeigt sich wieder voller Elastizität.

Wie funktioniert das aber genau mit der Vitalität und der Entschlackung in der Sauna? Durch die höheren Temperaturen wird die Durchblutung, der ganze Kreislauf tief greifend angeregt und damit werden Gewebe wie die Haut und die Unterhaut kräftig durchgespült, die im Winter eher zu kurz kommen. Sobald es kühler wird, stellen sich die Blutgefäße in Haut und Unterhaut eng, um keine Wärme zu verlieren.

Wenn dann die Durchblutung auf Sparflamme läuft, können sich ausscheidungspflichtige Stoffe, eben die Schlacken, ansammeln. Die gründlich vermehrte Durchblutung in der Sauna spült sie frei. Dass sie dann auch aus dem Körper ausgeschwemmt werden, können Sie durch ausgeglichenes Trinken noch zusätzlich unterstützen. Durst sollen Sie in Sauna und Sanarium nicht bekommen. Ersetzen Sie die verlorene Flüssigkeit mit Mineralwasser, leichten Kräutertees oder auch einer Frucht­schorle.

Die Haut straffen

Neben dieser Entschlackung von innen werden mit der verdunstenden Flüssigkeit auch Schlackenstoffe über die Haut ausgeschieden und gleichzeitig wird das Unterhautgewebe entwässert. Die Haut erhält aus der Tiefe Nahrung, um sich zu regenerieren und zu straffen. Am gründlichsten schütteln Sie die Schlacken ab, wenn Sie regelmäßig saunieren. Mit all der Abwechslung, macht es richtig Spaß, sich die empfehlenswerten zwei Mal wöchentlich rundum zu entspannen, von innen wie außen anzukurbeln, um sich frisch und mit einem strafferen, schöneren Körper ins Frühjahr zu stürzen. Ideal sind zwei Durchgänge von 8 bis 10 Minuten ohne Übertreibungen, also am besten sitzend auf der zweiten Stufe. Nutzen Sie das gewonnene Körpergefühl gleich auch dazu, ihre Ernährung ein wenig zu verschlanken, mit knackigen Gemüsen und Salaten. Die tiefe Entspannung, mit der Saunierende belohnt werden, sollten Sie als gute Regeneration und Vorbereitung der Muskeln nutzen, die Sie – am besten am nächsten Tag – dann intensiver beanspruchen als in den gemütlichen Wintertagen. Alles das kommt Ihrer Figur und Ihrem Wohlbefinden zugute. Es verscheucht die Müdigkeit und nebenbei wird – das zeigen Studien – das Immunsystem aufpoliert, um den Kapriolen des schlechten Wetters zu trotzen.

Vor allem aber: Sie fühlen sich wohl in Ihrer Haut und spüren den Körper ganz neu.

 

Stress ade dank Sauna

Jeder kennt es, das Gefühl müde, ausgelaugt und erschöpft zu sein.

Stressgefühle sind in der heutigen Zeit keine Seltenheit mehr. Fast die Hälfte der Erwerbstätigen in Deutschland ist davon überzeugt, dass Stress sowie Termin- und Leistungsdruck in der Arbeit zugenommen haben. Das Fatale: Mentalen und emotionalen Stress loszulassen ist den meisten Menschen unter Dauerbelastung nicht möglich, wie der „Stressreport Deutschland“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin belegt. Glücklicherweise gibt es Methoden, den Alltagsbelastungen und Sorgen zu entfliehen. Ein natürlicher, gesunder und leicht umzusetzender Ansatz zum Abbau des Stresses ist der Saunabesuch. Die Wärme und Behaglichkeit beim Saunagang sowie das erfrischende Kaltbad danach sorgen für körperliche Erholung, Entspannung und ein einmaliges Wohlgefühl. Durch den Wechsel von Warm und Kalt wird dabei die Durchblutung angeregt. Auf diese Weise wird nicht nur physische Anspannung, sondern auch innerer Stress abgebaut. Wovon auch das Schlafverhalten profitiert: Durch das Lösen der Verspannungen wird nämlich ein erholsamer und tiefer Schlaf ermöglicht. Der Schlüssel zur Sauna als Stressbremse liegt folglich in den Wechselreizen. Der Saunabesuch trainiert den gesunden Rhythmus aus Spannung und Entspannung und beugt so den stressbedingten Krankheitsbildern vor.

Autor: Anna Bader, Quelle: haus und wellness

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